Höhenpark Killesberg in Stuttgart

Höhenpark Killesberg in Stuttgart
Höhenpark Killesberg in Stuttgart (Jens Falk)

Der Höhenpark Killesberg ist eine der schönsten Grünanlagen Süddeutschlands.

30 Gärtner bringen den Killesberg das ganze Jahr über zum blühen.

Killerbergturm

Mit 400 Metern über dem Merresspiegel ist die Turmplattform der höchste Punkt des Killesberges. Ca. 174 Stufen, und daß der Turm bei der Besteigung mitschwingt, erhöht den Genuß und ist eine technische Notwendigkeit. Jörg Schlaich wurde für die geniale Konstruktion mehrfach ausgezeichnet.

Ein zentraler Mast und ein aus 48 Spiralen bestehendes Netz tragen Treppen und Plattform.

Die grüne Fuge

Knapp ein Meter hohe "Rasenkissen" schlagen Brücken zu allen Bereichen der Grünanlage und öffnen Blickachsen in den Park und in die umgebende Stadtlandschaft. Gestaltet wurde die Grüne Fuge von den Landschaftsarchitekten Prof. Rainer Schmidt aus München und Ulf Roeder aus Stuttgart.

Das gesamte Niederschlagswasser der befestigten Flächen und der Dächer wird gesammelt, in einem naturnahen See eingebracht un gereinigt, um für den Bachlauf im Park sowie als Gießwasser verwendet zu werden.

Eliszis Jahrmarktstheater

Ein historischer Jahrmarkt wie zu Großmutter's Zeiten ist derzeit auf dem Killesberg. Karussells, Schiffschaukel, Hutwurfbude, Hau den Lukas, Kettenflieger, Waffelbäckerei und vieles vieles mehr.

Blick zurück

Der Höhenpark wurde 1939 angelegt. Zur Reichsgartenschau gestalteten der Landschaftsarchitekt Hermann Mattern und der Hochbausrchitekt Gerhard Graubner das ehemalige Steinbruchgelände.

1941 wurde der Park von den Nazis genutzt: Stuttgarter Juden wurden von hier aus in Konzentrationslager deportiert. Hinweistafeln und "Erinnerungskörper" erinnern den Besucher des Höhenparks etwas dezent daran.

Vormals ein Steinbruch, der im Jahr 1939 zu einem Park gestaltet wurde

Zwei Kilometer Kleinbahn

Die Dampfloks "Tazzelwurm", "Santa Maria", und "Springerle" sowie die Dieselloks "Blitzschwoab" und "Schwoabapfeil" gehören zur "Bähnle", die seit 1939 auf dem Killesberg fährt und seit 1995 unter Denkmalschutz steht.

 Aufgang zum Killesberg

Sehr viele Stufen, rechts und links bemerkenswerte Wohnhäuser und Gärten.

Burghaldenstaffel

 

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