Spaziergänge für Grundrechte

Gestern, war ich auf dem Schloßplatz/ Marktplatz in Erbach um mir die Demonstration durch Erbach anzuschauen und eventuell teilzunehmen.

Es waren leider nur sehr weniger Teilnehmer und die Ordnungskräfte konnten mit einer unverhältnissmäßigen Härte die grundgesetzwidrigen Auflagen durchsetzten. Sie haben es geschafft die Veranstaltung, die Proteste gegen die Freiheitsbeschränkungen, in die Sinnlosigkeit zuführen.

Wie kann man mit einer Maske vorm Gesicht gegen die Maske vorm Gesicht demonstrieren?

Solange die Ordnungskräfte nicht durch eine große Teilnehmerzahl (wie in Kassel, wie in Stuttgart) zur Zurückhaltung gezwungen sind, hat es vielleicht keinen Sinn, Demonstrationen anzumelden und durchzuführen. Die Ordnungsbehörden sind in Erbach sichtbar stärker und können problemlos verhindern, daß friedliche Bürger Grundrechte wahrnehmen.

Ich denke, daß es auch Alternativen braucht.

Aufklärung

Ich habe den Eindruck, daß viele Menschen in Erbach gar nicht wissen, wann und wie man sich gegen die Abschaffung der Grundrechte wehren kann.

Ein weiterer, nicht kleiner Teil ahnt zwar, daß etwas nicht stimmt, hat aber noch keinen Zugang zu objektiven Informationen.

Warum spazieren wir nicht in mehreren Gruppen durch mehrere Straßen und verteilen Zettel in Briefkästen und an unsere Mitmenschen die uns begegnen? Dafür braucht’s keine Anmeldung. Spaziergänge müssen (noch) nicht angemeldet. Statt Schilder ein weißes Band. Statt Lautsprecher persönliche Gespräche.

Wir können eine Website ins Netz stellen mit klaren und sachlichen Informationen und verweisen auf seriöse Medien, reitschuster.de und Tichys Einblick .

Mit den verteilten Flyern machen wir auch diese Seite bekannt, die wir aktuell halten.

Wenn dann hunderte vielleicht tausende auf dem Schloßplatz stehen, geht dies dann nicht an unseren Bundestags- und Landtagsabgeordneten vorbei.

Dieser Druck des Platzes kann sie motivieren, sich wieder für Grundrechte einzusetzen.